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06. April 2022

Ein Jahr Impfzentrum Winterthur – ein wichtiger Beitrag zur Pandemiebekämpfung

Ein Jahr Impfzentrum Winterthur – ein wichtiger Beitrag zur Pandemiebekämpfung

Am 6. April 2022 – genau ein Jahr nach der ersten COVID-Impfung – haben die Gründer und Träger des Impfzentrums Winterthur, das Kantonsspital Winterthur (KSW) und Medbase, sowie die Leitung des Impfzentrums zum Mediengespräch eingeladen und Bilanz gezogen. Unter dem Strich stehen knapp 300'000 Dosen Impfstoff sowie rund zehn Prozent aller Impfungen im Kanton Zürich. Die beiden CEOs Rolf Zehnder (KSW) und Marcel Napierala (Medbase) betonten, dass das Impfzentrum ein gelungenes Bespiel einer Public Private Partnership sei und die integrierte Versorgung die Zukunft des Gesundheitswesens darstelle.

Heute vor einem Jahr hat das gemeinsame Impfzentrum von Medbase und des Kantonsspitals Winterthur (KSW) auf dem Rieter-Areal in Winterthur-Töss seine Türen geöffnet. Seither hat ein interdisziplinäres Team von insgesamt rund 700 Ärztinnen und Ärzten, Pflegefachleuten, Studenten und sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Auftrag der Gesundheitsdirektion beinahe 300'000 Dosen Impfstoff verabreicht. Das sind rund 10 Prozent aller Impfungen im Kanton Zürich. Waren es anfänglich 400 bis 1000 Impfungen am Tag, stieg die Anzahl bis zu den Sommerferien 2021 auf maximal 2400 Injektionen. Danach ging die Anzahl Impfungen wieder zurück und pendelte sich bei 1500 bis 2000 pro Tag ein. Lediglich in der Zeit vom 13. bis 31. Dezember 2021, in der das Impfzentrum auf dem Rieter-Areal in ein neues Gebäude umziehen musste und als Pop-up im Einkaufszentrum Rosenberg logierte, fiel die Anzahl Impfungen auf 600 pro Tag.


Pandemiebekämpfung mit vereinten Kräften

«Thomas Kraft hat mit seinem Team eine hervorragende Leistung erbracht», lobt Medbase-CEO Marcel Napierala die Leitung des Impfzentrums. «Ohne den ausserordentlichen Einsatz aller Beteiligten hätte das Projekt von Medbase und Kantonsspital nicht vom ersten Tag an so reibungslos funktioniert. Wir können zurecht behaupten, dass wir mit dem Impfzentrum einen relevanten Beitrag zur Pandemiebekämpfung im Grossraum Winterthur geleistet haben und weiterhin leisten.» Der KSW-CEO Rolf Zehnder ergänzt, dass die kurzfristige Realisierung nur möglich gewesen sei dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Winterthur, der ZHAW, dem Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen ZAG und dem House of Winterthur. «Insbesondere der Stadt muss ich ein Kränzchen winden. Sie hat sich bezüglich Bewilligungen, Verkehr und Logistik sehr unterstützend gezeigt.»


Ein zukunftsweisendes Modell – für höhere Qualität und tiefere Kosten

In der Anfangsphase, in der alles sehr schnell gehen musste, war das proaktive Vorgehen der beiden Partner entscheidend. Sie gründeten eine gemeinsame Betriebsgesellschaft, die Gesundheits- und Impfzentrum Winterthur AG. «Für mich ist das Impfzentrum ein sehr gutes Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit einer öffentlichen Institution mit einem privaten Unternehmen», erklärt Rolf Zehnder. «Die Private Public Partnership ist für mich ganz grundsätzlich ein zukunftsweisendes Modell für das Gesundheitswesen. Dank Synergien auf finanzieller und medizinischer Ebene sparen wir Kosten und verbessern gleichzeitig die Qualität. Das kann nur gelingen, wenn man einem Kantonsspital wie dem KSW politisch den entsprechenden Handlungsspielraum lässt, den der Regierungsrat im Zusammenhang mit dem Impfzentrum beispielhaft schnell zugestanden hat.»


Die Zukunft des Gesundheitswesens ist integriert

Die Kooperation von Medbase und KSW ist nicht neu. Im Raum Winterthur arbeiten die beiden Partner seit rund 10 Jahren zusammen. Sie haben bereits verschiedene gemeinsame Projekte lanciert wie das medizinisch-therapeutische und diagnostische Angebot im Zentrum WIN4. «Wir sehen unsere Zukunft in der integrierten Versorgung», erläutert Marcel Napierala. «Unsere Stärke ist es, die Menschen von der Prävention über die Akutbehandlung bis hin zur Rehabilitation entlang des gesamten Behandlungspfads zu betreuen. Dazu arbeiten wir bei Medbase interprofessionell zwischen Medical Centern, Apotheken und Zahnarztzentren zusammen. Darüber hinaus vernetzen wir uns mit anderen Dienstleistern im Gesundheitswesen – im Raum Winterthur allen voran mit dem KSW. Unser Ziel ist es, die Kompetenzen in der ambulanten und stationären Medizin zu bündeln und gemeinsam eine wohnortnahe integrierte medizinische Versorgung zu fördern.»

Medienmitteilung von Mittwoch, 6. April 2022

 


 

Kontakte:

Impfzentrum Winterthur: Thomas Kraft, 079 313 13 71, thomas.kraft@impfzentrumwinterthur.ch
KSW: Thomas Meier, 052 266 54 11, thomas1.meier@ksw.ch
Medbase: Isabel Gherbal, 052 260 29 43, isabel.gherbal@medbase.ch

 


 

Die Medbase Gruppe betreibt über 150 medizinische, pharmazeutische und zahnärztliche Standorte in der Schweiz. Damit ist sie eine führende Leistungserbringerin für ambulante integrierte Medizin. Rund 3200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter rund 480 Ärztinnen und Ärzte, 340 Therapeut/innen, 190 Apotheker/innen sowie rund 360 zahnmedizinische Spezialist/innen, betreuen die Patientinnen und Patienten ganzheitlich von der Prävention über die Akutmedizin bis zur Rehabilitation.

 

Das Kantonsspital Winterthur (KSW) gehört zu den zehn grössten Spitälern der Schweiz. Als Zentrumsspital behandelt es jährlich mehr als 250'000 Patientinnen und Patienten – rund 28'000 davon stationär. Mit mehr als 3900 Mitarbeitenden und 500 Betten stellt es in der Spitalregion Winterthur die medizinische Grundversorgung sicher und erbringt zusätzlich Leistungen der spezialisierten Versorgung für die umliegenden Spitäler. Darüber hinaus erfüllt das KSW einen umfassenden Ausbildungsauftrag.

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