12. Oktober 2018

Isabel Knauthe begleitet die Spieler des HCD als Physiotherapeutin

Isabel Knauthe begleitet die Spieler des HCD als Physiotherapeutin

Welche Verletzungen am häufigsten sind und warum sich präventive Arbeit lohnt, verrät sie im Gespräch.

Kommen die HCD-Spieler eher zur Prävention zu dir oder erst, wenn sie verletzt sind?
Die Spieler kommen hauptsächlich wegen Verletzungen zu mir. Im Optimalfall natürlich bereits früher, wenn sie spüren, dass etwas nicht ganz in Ordnung ist. Dann können wir präventiv arbeiten, eine gröbere Verletzung vorbehandeln und vermeiden.

Welche Beschwerden kommen am häufigsten vor?
In der Vorbereitungszeit, also im Frühjahr und Sommer, sind muskuläre Verletzungen weit oben angesiedelt. Ab und zu treten auch Bänderrisse am Sprunggelenk auf sowie Überbelastungsprobleme vom Training.

Vor deinem Engagement beim HCD warst du Physiotherapeutin des Schweizer und russischen Langlaufkaders. Hatten die Langläufer dieselben Beschwerden?
Im Sommer hatten die Langläufer ähnliche Beschwerden wie die Hockeyspieler – vor allem Muskelprobleme und Supinationstraumen traten häufig auf. Im Winter merkt man aber die Unterschiede der beiden Sportarten: Während im Hockey die akuten Traumen und Gehirnerschütterungen Probleme bereiten, kämpfen Langläufer damit, gesund zu bleiben und sich nicht zu erkälten.

Wie oft sind die Spieler bei dir in Behandlung?
Das kommt ganz auf die Verletzung und Situation an. Manche sehe ich zweimal pro Tag, in der Physio und zum Trainingsaufbau; andere auch nur zwei- bis dreimal pro Woche für Präventivarbeit. Ich begleite die Spieler auch bei jedem Heim- und Auswärtsspiel.

Isabel Knauthe arbeitet im Auftrag von Medbase als Physiotherapeutin für den HCD.

Medbase on Facebook
nach oben