medbase_zh_ruwell Dr. med. Angela Ruwell: "Gerade bei langandauernden und hartnäckigen Problemen haben wir mit ACP, Orthokin und der Proliferationstherapie tolle Erfolge."

Stosswellentherapie

Stosswellen sind energiereiche, besonders kurze Schallimpulse. Erzeugt von einem Generator werden die Stosswellen auf die Schmerzzonen im menschlichen Körper übertragen, wo sie ihre therapeutische Wirkung entfalten. Die Selbstheilungskräfte im Körper werden angeregt und beschleunigen so die Heilungsprozesse.
Stosswellen helfen bei Sehnenansatzbeschwerden (Enthesiopathien). Positive Erfahrungen sind auch bei arteriellen Durchblutungsstörungen und in der Schmerztherapie zu beobachten.

Anwendungsgebiete:

  • Fersensporn-Schmerzen (Fasciitis Plantaris)
  • Kalkschulter (Tendinosis Calcarea)
  • Tennis- und Golferellbogen (Epicondylitis)
  • Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie)
  • Schienbeinkantenbeschwerden (Tibiakanten Syndrom)
  • Jumpers knee
  • Patellspitzensyndrom
  • Sehnenbeschwerden im Hüftbereich (Trochanter Tendinopathie)
  • Muskel- Faszienschmerzen (Myofasziale Schmerzen)

Die Behandlung ist kurz und risikoarm. Die Dosierung wird der Schmerztoleranz der Patienten angepasst und benötigt keine Anästhesie. Bereits nach 2-3 Sitzungen stellt sich in den meisten Fällen eine markante Verbesserung ein. Im Durchschnitt werden 4-7 Stosswellen-Sitzungen durchgeführt.

Die Mehrzahl der Zusatzversicherungen beteiligt sich an den Behandlungskosten.

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ACP (Autologous Conditioned Plasma)

Nach einer venösen Blutentnahme wird das Patientenblut in einer Zentrifuge aufbereitet. Daraus wird das separierte Plasma entnommen. Die darin enthaltenen Blutplättchen produzieren Proteine und Botenstoffe, welche die Gewebeheilung anregen. Dieser Effekt wird v.a. bei chronischen Entzündungsreaktionen genutzt, wie z.B. bei der Achillessehnenentzündung, dem Tennisellbogen sowie bei der Entzündung der Kniescheibensehne, aber auch bei akuten Muskelverletzungen. Das ACP wird in die Läsion gespritzt. Der Körper wird dadurch angeregt das entzündete und geschädigte Gewebe durch gesundes Gewebe zu ersetzen.
Es sind in der Regel 3 Injektionen im Abstand von je1 Woche nötig.

Die Kosten für die Therapie werden von den Versicherungen nicht übernommen.

Orthokin

Bei diesem Verfahren wird das venös entnommene Patientenblut in einer speziellen Spritze aktiviert und während 8 Stunden im Wärmeschrank bebrütet. Danach wird das Blut zentrifugiert und das verblieben Serum entnommen. Daraus werden 3-4 Portionen gefertigt und eingefroren. Durch das Verfahren werden spezielle Abwehrzellen (Monozyten) dazu angeregt ein entzündungshemmendes Protein(Interleukin 1 Rezeptorantagonist, IL-1Ra) zu produzieren.
Die Therapie eignet sich zur Entzündungshemmung, wenn z.B. Cortison nicht zum Einsatz kommt oder zur Therapie der Arthrose. Es werden 3-4 Orthokininjektionen im Abstand von je 1 Woche an die entzündete Struktur oder in das von Arthrose befallene Gelenk gespritzt.

Die Kosten für die Therapie werden von den Versicherungen nicht übernommen.

Proliferationstherapie

Die Proliferationstherapie wird u.a. bei durch Bandscheibenschäden verursachten Kreuzschmerzen sehr erfolgreich angewendet. Es handelt sich um eine cortisonfreie Injektionsbehandlung mit einer Glukoselösung an den kleinen Wirbelgelenken der Wirbelsäule. Die seitlichen Bänder der Zwischenwirbelräume und der kleinen Wirbelgelenke, die sich sehr tief im Rücken direkt an der Wirbelsäule befinden, verlieren durch die bei einem Bandscheibenschaden eingetretene Höhenminderung ihre Spannung und führen zu einer unphysiologischen Relativbewegung, eine Mikroinstabilität (Gefügelockerung genannt), die Schmerzen verursacht.

Die Proliferationstherapie ist eine alternative regenerative und reparative Injektionstherapie. Sie beugt somit fortschreitenden Verschleißerscheinungen an Schulter, Ellenbogen, Hüft, Knie und Sprunggelenken vor. Sie bietet eine wirkungsvolle Alternative zur gezielten Standardinjektion mit Cortison besonders bei Schulter- und Ellenbogengelenksbeschwerden. Auf Grund des anderen Wirkungsprinzips können sich auch noch Erfolge einstellen, wenn Cortisoninjektionen bereits wirkungslos geworden sind. Erfolgreich lassen sich auch chronische Achillessehnenverletzungen behandeln.

Die Kosten für die Therapie werden von den Versicherungen nicht übernommen.

Injektionsverfahren

All die beschriebenen Injektionsverfahren werden bei uns im Haus unter sonografischer oder radiologischer Kontrolle durchgeführt.